Goodyear hat eine Rückrufaktion für bestimmte Lkw-Reifen der Baureihe Kmax D Gen2 gestartet. Betroffen sind Reifen mit der Größe 295/80 R22.5 und den Tragfähigkeitskennzeichnungen 152/148M, die zwischen dem 22. September und dem 12. Oktober 2025 gefertigt wurden.
Der Grund für die Maßnahme liegt laut Unternehmensangaben in einer Fertigungstoleranz, die zu einer geringfügig dünneren Karkasse führen kann. Dies könnte unter Umständen einen Druckverlust im Reifen begünstigen und die Fahrstabilität beeinträchtigen, wodurch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für Fahrer und Verkehr entstehen könnte. Um die betroffenen Einheiten eindeutig zu identifizieren, verweist Goodyear auf die DOT-Nummern auf der Reifenflanke: 1DN87 AFBW 3925, 1DN87 AFBW 4025 und 1DN87 AFBW 4125.
Die Rückrufaktion erfolgt vorbeugend. Goodyear betont, dass bisher keine Unfälle oder Sachschäden im Zusammenhang mit diesen Reifen gemeldet wurden. Dennoch sollten Kunden, die die betroffenen Reifen verwenden, diese umgehend prüfen und gegebenenfalls über autorisierte Goodyear-Partner austauschen lassen. Der Hersteller arbeitet eng mit Händlern und Logistikpartnern zusammen, um die Ersatzlieferungen schnell und unkompliziert zu ermöglichen.
Bereits in den Wochen zuvor hatte Goodyear eine begrenzte Anzahl von Reifen seiner Zweitmarke Fulda zurückgerufen, ebenfalls aufgrund kleiner Fertigungstoleranzen. Die aktuellen Rückrufmaßnahmen unterstreichen das Engagement des Unternehmens für Sicherheit und Qualität in allen Produktbereichen.
Die Kmax D Gen2-Reifen, die auf der Nufam 2025 in Karlsruhe vorgestellt wurden, gelten als robuste und langlebige Reifen für den gewerblichen Schwerlastverkehr. Durch die Integration moderner Reifenmaterialien und optimierter Profiltechnologien sollen sie Fahrkomfort, Traktion und Langlebigkeit verbessern. Mit der aktuellen Rückrufaktion zeigt Goodyear, dass höchste Sicherheitsstandards auch bei bewährten Produkten konsequent eingehalten werden.