Warum das Motoröl die „Lebensader“ deines Autos ist
Motoröl reduziert die Reibung zwischen den beweglichen Teilen im Motor, kühlt wichtige Komponenten und reinigt das System von Verbrennungsrückständen. Wer mit zu wenig oder falschem Öl fährt, riskiert Überhitzung und im schlimmsten Fall einen Motorschaden. Deshalb gilt: Einmal im Monat prüfen!
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Ölstand richtig messen
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Vorbereitung: Das Auto sollte auf einer ebenen Fläche stehen. Der Motor sollte betriebswarm sein, aber vor der Messung etwa 5 bis 10 Minuten abgestellt worden sein, damit das Öl zurück in die Ölwanne fließen kann.
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Stab ziehen: Öffnen Sie die Motorhaube, ziehen den Ölmessstab (meist ein gelber oder roter Ring) heraus und wische Sie Ihn mit einem sauberen, fusselfreien Tuch ab.
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Die Messung: Stecken Sie den Stab wieder vollständig bis zum Anschlag hinein und ziehen ihn erneut heraus.
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Ablesen: Am Ende des Stabes befinden sich zwei Markierungen (MIN und MAX). Der Ölfilm sollte idealerweise genau in der Mitte oder knapp unterhalb der MAX-Markierung liegen.
Motoröl nachfüllen: Weniger ist manchmal mehr
Liegt der Stand nahe oder unter der MIN-Markierung, müssen Sie nachfüllen.
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Vorsichtig dosieren: Füllen Sie niemals sofort einen ganzen Liter nach. Gießen Sie in kleinen Schlucken (ca. 250ml) nach, warten kurz und messen erneut.
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Wichtig: Ein zu hoher Ölstand (über MAX) ist genauso schädlich wie zu wenig Öl, da es zu Schaumbildung führen kann.
Die große Preisfrage: Welches Öl ist das richtige?
Hier machen viele Autofahrer Fehler. „5W-30“ ist nicht gleich „5W-30“. Es kommt auf die Herstellerfreigaben an (z. B. VW 507 00 oder BMW Longlife-04). Das falsche Öl kann moderne Abgasreinigungssysteme (wie Partikelfilter) zusetzen oder den Schmierfilm reißen lassen.
Die Herstellerfreigabe finden Sie im Handbuch Ihres Fahrzeuges.